Siren: Blood Curse
| Herausgeber: | Sony Computer Entertainment |
| Entwickler: | Sony Computer Entertainment |
| Genre: | Adventure |
| Multiplayer: | Nein |
| empf. Alter: | Keine Jugendfreigabe |
| Plattformen: | PS3 |
Noch ist es ein bisschen hin, bis ein weiteres Mal die Seuche der Umbrella Cooperation auf den örtlichen Konsolen ausbricht. Bis es nun endlich so weit ist, kann man entweder zum 10-mal durch Resident Evil 4 hetzen oder sich an einem anderen Vertreter aus dem Horrorgenre bedienen. Wie wäre es denn mit einem verlassenen Kaff, dessen einzige Einwohner herumschlurfende Zombies sind? Nein, der nächste Ausflug nach Silent Hill lässt auch noch auf sich warten, stattdessen gibt es einen Gratistrip zum verfluchten japanischen Dörfchen Hanuda von Siren Blood Curse. Nur was bietet die Neuauflage vom PS2 Spiel Forbidden Siren? Lahmer Aufguss oder packender Schocker?
Die Japanwelle nimmt kein Ende. So gut wie jeder bekannte Horrorfilm aus Fernost wurde von der Traumfabrik zu einem meist grauenhaften Remake verwurstet. So war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich dieser Trend auch in der Spielbranche etablieren würde. Im Falle von Siren Blood Curse macht sich der neue Anstrich aber erstaunlich gut. Statt asiatischer Charaktere lässt man ein amerikanisches Filmteam auf das mysteriöse Dorf Hanuda los, das dem Geheimnis rund um die entstellten Zombies (Shibito) auf den Grund geht. Ganz auf hippe "Teenejapaner" und dubiose "Mangagirls" mit langen schwarzen Haaren, will man aber natürlich auch nicht verzichten, was der spannenden Geschichte aber keinen Abbruch tut. Denn die Story kann wie vor 2 Jahren noch immer überzeugen, zwar versäumt man es kantige Charakterprofile einzuführen, aber das Gerüst ist stimmig und die Atmosphäre schaurig.
Was bisher geschah...
Es gilt 12 Episoden mit unterschiedlich vielen Kapiteln zu bewältigen. In jeder Mission schlüpft ihr in die Haut diverser Charaktere. So pendelt ihr zwischen Enthüllungsreporter, coolem Teenager, zwielichtigem Waffennarr und ängstlichen kleinen Mädchen hin und her. Das mag sich nach viel Abwechslung anhören, verkommt aber recht bald zur belanglosen Routine, da ihr mit euren Kameraden immer die gleichen Schauplätze abklappert. Natürlich hat es auch seinen Reiz die Umgebung aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, trotzdem bleibt der Nachgeschmack von Levelrecycling vorhanden. Dafür sorgen ein Zusammenschnitt der bisherigen Geschehnisse am Anfang, sowie ein fieses Cliffhangerende samt kurzen Previewvideo auf die nächste Episode, für einen wunderbar unverbrauchten Seriencharakter.
Es gilt 12 Episoden mit unterschiedlich vielen Kapiteln zu bewältigen. In jeder Mission schlüpft ihr in die Haut diverser Charaktere. So pendelt ihr zwischen Enthüllungsreporter, coolem Teenager, zwielichtigem Waffennarr und ängstlichen kleinen Mädchen hin und her. Das mag sich nach viel Abwechslung anhören, verkommt aber recht bald zur belanglosen Routine, da ihr mit euren Kameraden immer die gleichen Schauplätze abklappert. Natürlich hat es auch seinen Reiz die Umgebung aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, trotzdem bleibt der Nachgeschmack von Levelrecycling vorhanden. Dafür sorgen ein Zusammenschnitt der bisherigen Geschehnisse am Anfang, sowie ein fieses Cliffhangerende samt kurzen Previewvideo auf die nächste Episode, für einen wunderbar unverbrauchten Seriencharakter.
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